Willkommen auf der Website der Volkssternwarte Darmstadt e.V.

Der Verein Volkssternwarte Darmstadt e.V ist ein seit 1969 bestehender Zusammenschluss von z.Zt. etwa 150 Bürgern aus Darmstadt und Umgebung, die sich besonders für Astronomie, Raumfahrt und verwandte Wissensbereiche interessieren.

Ziel des Vereins ist es, das Interesse an und das Verständnis für Astronomie und Raumfahrt zu fördern und zu vertiefen.

Dazu bieten wir auf der Sternwarte auf der Ludwigshöhe bei Führungen die Möglichkeit, verschiedenste Objekte (Sonne, Mond, Planeten, Sterne...) mit Fernrohren zu beobachten.

Bei Vorträgen berichten Referenten (sowohl Vereinsmitglieder als auch Profis aus Astronomie und Raumfahrt z.B. von ESA, MPI, Universitäten) über aktuelle astronomische Themen.

Zusätzlich gibt es Astronomiekurse und Veranstaltungen zu besonderen Ereignissen wie z.B. Sonnen-, Mondfinsternisse oder dem deutschlandweiten Tag der Astronomie.

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Aktuelle Mitteilungen

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Unsere nächste Veranstaltung

Datum:Samstag, 19.04.2014
Beginn:14:00 Uhr
Veranstaltung:Kids erwandern das Sonnensystem
Details:Info (0.13MB)

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Planet Jupiter

Die Animation aus 14 Aufnahmen vom 17.01.2014 zeigt die schnelle Rotation des Planeten Jupiter, der sich innerhalb von ca. 10 h um seine Achse dreht. Süden ist oben, Westen links (astronomische Bildorientierung).

Oberhalb bzw. unterhalb der hellen Äquatorialzone sind das südliche (SEB) und nördliche Äquatorialband (NEB) zu sehen. In einer Ausbuchtung des südlichen Äquatorialbandes liegt der Große Rote Fleck (GRF), der im Verlauf der Animation in die Bildmitte rotiert.

Der GRF ist ein gigantischer Wirbelsturm, der seit über hundert Jahren auf Jupiter beobachtet wird. Größe und Farbe des GRF sind dabei ständiger Veränderung unterworfen. Seit der letzten Opposition von 2012 hat die Farbe wieder an Intensität zugenommen und gleicht jetzt einem Ziegelrot. In die helle Äquartorzone ragen aus dem NEB zahlreiche bläuliche Wolkenstrukturen, sogenannte Girlanden hinein. Nördlich des NEB erkennt man ein weiteres, dunkles Wolkenband, das NTB, in dem sich knotenartige Verdickungen befinden.


Aktuelles am Himmel

Sterne

Im Süden sind die Sternbilder Löwe und nördlich von ihm im Zenit das bekannte Sternbild Großer Bär in einer optimalen Beobachtungsposition. Die 3 hellsten Sterne des Löwen sind Regulus (α Leonis), Denebola (β Leonis) und Algieba (γ Leonis). Um die Sterne eines Sternbildes zu katalogisieren, ordnet man ihnen in der Reihenfolge ihrer scheinbaren Helligkeit Buchstaben des griechischen Alphabets zu. Regulus ist also der hellste Stern im Löwen.

Im Westen gehen die Sternbilder Orion und Stier bereits unter. Oberhalb dieser steht das Sternbild Zwillinge. Die beiden hellsten Sterne der Zwillinge sind Castor und Pollux. Castor ist ein 6fach Sternsystem. Dass heißt, der eine mit dem bloßem Auge sichtbare Punkt besteht in Wirklichkeit aus 6 einzelnen Sternen die jeweils um ihren gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Im Teleskop ist es möglich 2-3 Sterne getrennt zu erkennen.

Zwischen dem Löwen und den Zwillingen befindet sich das unscheinbare Sternbild Krebs. Im Krebs liegt der Offene Sternhaufen M44 oder Praesepe (lat. für Krippe). Dieser ist schon mit bloßem Auge als Nebelfleck zu erkennen und wird mit einem Fernglas eine Vielzahl von Sternen aufgelöst.

Im Osten steigen die Sternbilder Bärenhüter (Bootis) und Jungfrau (Virginis) auf. Regulus (α Leonis) bildet zusammen mit den hellsten Sternen dieser Sternbilder Arktur (α Bootis) und Spica (α Virginis) das Frühlingsdreieck.

Mond

Die besten Beobachtungen der Mondoberfläche sind am Terminator, der Tag-Nacht-Grenze zwischen dem beleuchteten und im Schatten liegenden Teils des Mondes möglich.

Am Terminator kann man die größten Strukturen bereits mit einem Fernglas erkennen. Mit einem Teleskop offenbaren sich dann unzählige Krater, Gebirge und Ebenen.

Eine Beobachtung bei Vollmond ist im Gegensatz dazu weniger gewinnbringend da durch die gleichmäßige Beleuchtung keine Oberflächenstrukturen erkannt werden können.